Meine Herren!

Montag, 7.Juni 2010 von

GLEICHSTELLUNG

Dass die Herren Carstensen und Kubicki nicht viel Wert auf weibliche Expertise legen, sieht man schon an der Zusammensetzung ihres Kabinetts. Es bleibt jeder Frau und jedem Man selbst überlassen, bei diesen veralteten Strukturen zumindest irritiert zu sein. Auch an dem kürzlich vorgelegten Papier zur Konsolidierung des Landeshaushaltes arbeiteten zwar sieben Herren, aber nur eine Dame.

Kein Wunder also, dass die vorgeschlagenen Kürzungen der Mittel vorwiegend auf die weiblich geprägten Teile des Arbeitsmarktes beschränkt sind. Kultur, Soziales und Tourismus machen zwar einen erheblichen Teil der Wirtschaft dieses Bundeslandes aus, aber es passt wohl besser ins traditionelle Familienkonstrukt der ewig Gestrigen, Frauen hier gezielt zu benachteiligen.

Hinzu kommt die unglaubliche Zusatzbelastung für junge Familien und Alleinerziehende, die die Kürzungen bei Kita und Schulbeförderung ausmachen. Wozu soll Frau noch arbeiten gehen, wenn Mann grundsätzlich mehr verdient und das eigene Gehalt teilweise vollständig für die Betreuung ihrer Kinder draufgeht? Eine berechtigte Frage, die das Totsparen der Landes“regierung“ aufwirft.

Der, von den „Regierungs“fraktionen, als so fortschrittlich bezeichnete „Masterplan“, könnte uns zurückwerfen, in ein vergangenes Jahrtausend

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Cornelius

Cornelius war von 2010 bis 2012 Landesvorsitzender der Jusos Schleswig-Holstein und seine Themen sind Wirtschafts-, Steuer und Bildungspolitik. Allerdings hat er eine Meinung zu fast allem und äußert die auch. Er studiert jetzt wieder Jura in Hamburg, denn er ist nicht mehr für die Jusos unterwegs. Er ist seit 2003 Mitglied der SPD und unter anderem Mitglied der Pinneberger Kreistagsfraktion. Freizeit hat er nicht, will er nicht und findet das Konzept sowieso verabscheuungswürdig. Aber da ist gerade einiges in Bewegung.

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Cornelius

Cornelius war von 2010 bis 2012 Landesvorsitzender der Jusos Schleswig-Holstein und seine Themen sind Wirtschafts-, Steuer und Bildungspolitik. Allerdings hat er eine Meinung zu fast allem und äußert die auch. Er studiert jetzt wieder Jura in Hamburg, denn er ist nicht mehr für die Jusos unterwegs. Er ist seit 2003 Mitglied der SPD und unter anderem Mitglied der Pinneberger Kreistagsfraktion. Freizeit hat er nicht, will er nicht und findet das Konzept sowieso verabscheuungswürdig. Aber da ist gerade einiges in Bewegung.

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