Ein Tag wie kein anderer

Freitag, 27.Januar 2012 von

ANTIFA, featured, ZUR SACHE

Mahnmal in Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Berlin

 Der 27. Januar: ein Tag wie kein anderer. Vor 67 Jahren befreiten an diesem Tage Soldaten der Roten Armee die Gefangenen des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Das ehemalige KZ Auschwitz steht dabei als größtes NS-Vernichtungslager nicht nur symbolisch für die Gesamtheit der Gräueltaten des Nazi-Regimes. Allein hier wurden über eine Millionen Menschen durch Nazis ermordet. Insg. Ca. 8000 Menschen wurden am Vor- und Nachmittag des 27.Januars 1945 von den Soldaten der Roten Armee noch in den Lagern aufgefunden. Die meisten von ihnen lediglich deshalb zurückgelassen, da sie zu krank oder schwach für die Todesmärsche Richtung Westen waren. Viele von ihren waren Frauen und Kinder.

Zum 50. Jahrestag des Kriegsendes im Jahr 1995 entschied sich der damalige Bundespräsident Roman Herzog, den 27.Januar zum nationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus zu erklären. Erstmals wurde der Gedenktag am 27.Januar 1996 begangen. In der Proklamation des Bundespräsidenten heißt es: „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muß auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.“

Wenn es eine Aussage geben muss, die man heutzutage mit Auschwitz in Verbindung bringen sollte dann diese: Niemals wieder! Geschichte darf sich an diesem Punkt nicht wiederholen. In dieser Verantwortung stehen wir alle, für uns selbst, für unsere Gruppe, für die gesamte Gemeinschaft. Denn klar ist auch: ein Gedenktag allein reicht nicht aus, um die notwendige Mahnung zu formulieren. Es liegt an uns, dies mit uns zu tragen. Und vor allem: nach außen zu tragen. Kein Jahr darf vergehen, kein Jahrestag des Gedenkens verstreichen, an dem wir nicht deutlich machen, welche Verantwortung dieses Ereignis, das mehr als nur ein historisches bezeichnet werden darf, uns auferlegt. Gerade, wenn man sich die Entwicklungen in unserer Gesellschaft der letzten Monate und Jahre verinnerlicht, muss uns klar werden, dass es jeden Tag aufs Neue unabdingbar ist, für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität in der Gesellschaft zu kämpfen. Nicht nur der Fall der Neonazi-Terrorzelle macht uns dies deutlich. Wir erleben eine deutliche Radikalisierung des Alltagsrassismus aus der Mitte der Gesellschaft. Und die erstarkenden, rechtsradikalen Strukturen in Schleswig-Holstein rund um NPD, freie Kameradschaften und autonome Nationalisten führen uns vor Augen, dass es um weit mehr geht als um Historie.

Vielen Vereine und Verbände, Gewerkschaften und Bündnisse, Parteien und Glaubensgemeinschaften gedenken an diesem Freitag in vielen und vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen den Opfern des Nationalsozialismus. Ich selbst werde bei der Gedenkfeier im Bad Segeberger Bürgersaal sein, die die Stadt seit einigen Jahren gemeinsam mit der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde und der Jüdischen Gemeinde Bad Segeberg organisiert. Wir rufen euch ausdrücklich dazu auf, sich an diesen wichtigen Terminen im ganzen Land zu beteiligen.

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Alexander

Alexander ist seit Januar 2012 Landesvorsitzender der Jusos Schleswig-Holstein. Als Kreistagsabgeordneter im Kreis Segeberg in der Kommunalpolitik zu Hause liegen seine Schwerpunkte in den Bereichen Antifaschismus, Feminismus und Bildung. Als Wahlkreismitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten ist er aber über alle politisch relevanten Themen im Bilde. Zurzeit studiert er an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die Fächer Politikwissenschaft und Deutsch im Master-Studiengang. In seiner Freizeit macht er die Fußballfelder der B-Klasse im Kreises Segeberg - meist als Mittelfeldspieler - unsicher.

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Cornelius

Cornelius war von 2010 bis 2012 Landesvorsitzender der Jusos Schleswig-Holstein und seine Themen sind Wirtschafts-, Steuer und Bildungspolitik. Allerdings hat er eine Meinung zu fast allem und äußert die auch. Er studiert jetzt wieder Jura in Hamburg, denn er ist nicht mehr für die Jusos unterwegs. Er ist seit 2003 Mitglied der SPD und unter anderem Mitglied der Pinneberger Kreistagsfraktion. Freizeit hat er nicht, will er nicht und findet das Konzept sowieso verabscheuungswürdig. Aber da ist gerade einiges in Bewegung.

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Cornelius war von 2010 bis 2012 Landesvorsitzender der Jusos Schleswig-Holstein und seine Themen sind Wirtschafts-, Steuer und Bildungspolitik. Allerdings hat er eine Meinung zu fast allem und äußert die auch. Er studiert jetzt wieder Jura in Hamburg, denn er ist nicht mehr für die Jusos unterwegs. Er ist seit 2003 Mitglied der SPD und unter anderem Mitglied der Pinneberger Kreistagsfraktion. Freizeit hat er nicht, will er nicht und findet das Konzept sowieso verabscheuungswürdig. Aber da ist gerade einiges in Bewegung.

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